V O R T R Ä G E
             R E I S E N
             K U N S T H A N D W E R K
             A N D R E A   N U S S - V I T A
             R E F E R E N Z E N
             F R E U N D E
             D O W N L O A D S
             K O N T A K T / I M P R E S S U M
             D A T E N S C H U T Z

S I W A   &   W E I S S E   W Ü S T E

Ein Meer aus Palmen und surreale Wüstenlandschaften

* Siebentägige Wanderung mit Kamelen durch die bizarre Kalksteinwüste
* Eintauchen in das Dünenmeer der Sahara
* Heiße und kalte Quellen inmitten der Wüste
* zu Besuch in Oasengärten
* Altägyptische Tempel und Grabkammern
* Nächtliche Sufirituale in Siwa
* Beduinenleben in Baharia

Das andere Gesicht Ägyptens
Wer denkt bei dem Begriff Ägypten nicht gleich an die Pyramiden und die unermesslichen Kunstschätze dieser antiken Hochkultur? Doch abseits von den klassischen Nilkreuzfahrten gibt es noch ein völlig anderes Gesicht dieses vielseitigen Landes zu entdecken: die Wüste und ihre Oasen.
Hier leben seit über 1000 Jahren Beduinenstämme, die in verschiedenen Wanderungsbewegungen aus dem Vorderen Orient gekommen sind. Bereits in der Antike bezeichneten die Bewohner des fruchtbaren Niltals die Wüste als Land des Todes und ihre Bewohner erschienen ihnen suspekt. Bis heute hat sich an dieser Einstellung der Ägypter im Grunde nichts verändert. Doch inmitten dieses Meeres aus Sand gibt es fruchtbare, von Lebenskraft überschäumende Orte, wie die Oase Siwa an der libyschen Grenze.

Reisesicherheit
Zum Thema Reisesicherheit lesen Sie bitte meine Sichtweise der aktuellen politischen Situation auf der Seite Reisen mit Andrea Nuß

Gästestimmen
Unter der Rubrik Referenzen finden sie die Aussagen meiner Reisegäste von der gerade abgeschlossenen Oktoberreise in die Weiße Wüste.

Siwa - die Oase des Sonnengotte
Die Einwohner dieser einzigartigen Oase haben nicht die gleichen kulturellen Wurzeln wie die Ägypter, sondern es sind Berberstämme, die im 13. Jahrhundert aus Libyen eingewandert sind und bis heute ihren eigenen Berberdialekt, das „Siwi“ sprechen. Sie gründeten eine Stadt - das Shali - die sie wie eine Festung absicherten und deren Ruinen noch heute das Stadtbild prägen. Der Orakeltempel des Fruchtbarkeitsgottes Amun, zwei riesige Salzseen am Rande der Oase, unermessliche Dünenlandschaft, Gärten mit Palmen und Olivenbäumen, Bauern auf Eselkarren, tiefverschleierte Frauen, die über die Straße huschen, die große Freitagsmoschee und die nächtlichen, tamburinbegleiteten Gebetsrituale der Sufianhänger lassen Sie tief in ein orientalisches Flair eintauchen.

Anreise nach Siwa
Wir übernachten in Kairo. Die Oase Siwa liegt 750 km von Kairo entfernt und wir werden die etwa zehnstündige Fahrt mit ausreichend Pausen am nächsten Morgen in einem komfortablen Reisebus zurücklegen.

Unser Programm in Siwa
Für unseren viertägigen Aufenthalt in Siwa ist es nicht möglich, im Voraus ein präzises Tagesprogramm aufzustellen. Unsern jeweiligen Plan werde ich am Vorabend des kommenden Tages mit Ihnen besprechen. Im Folgenden können Sie sich über die einzelnen Programmpunkte informieren, die ich immer anstrebe, auch alle durchzuführen, was abhängig von den Umständen vor Ort aber nicht zu garantiert werden kann. Zu den einzelnen Besichtigungen in der Oase fahren wir mit den „Eseltaxis“, ein lustiges und holpriges Vergnügen oder wir laufen zu Fuß.       

Wir wohnen in Siwa in der geschmackvolle Bungalowanlage Siwa Paradise Hotel, die mit hohen Palmen und Blumen umgeben ist. Der schöne Garten mit Sitzgelegenheiten eignet sich gut, um darin mittags etwas auszuruhen oder zu lesen. Ein Swimmingpool, gespeist aus einer natürlichen Quelle, lädt zum Abkühlen ein. In der Übernachtung ist ein Frühstücksbuffet enthalten.  

Der Tempel Alexanders des Großen
Durch seinen Besuch blieb die Oase bis heute berühmt. Der Imperator ließ sich im Jahre 331 v. Chr. in dem ägyptischen Orakeltempel des Amun von den Orakelpriestern seine Herrschaft als Pharao über Ägypten legitimieren. Heute kann der Besucher an derselben Stelle wie einst Alexander der Große stehen und sich die Geschehnisse von damals vergegenwärtigen. Ich werde Ihnen viele interessante Geschichten über den Tempel erzählen, die ich alle von Professor Klaus-Peter Kuhlmann, der jahrelang die archäologischen Arbeiten in Siwa geleitet hat, erfahren habe.

Der Totenberg
Auf dem Totenberg besichtigen wir Gräber mit schönen, ägyptischen Grabmalereien  und lernen ein wenig über den ägyptischen Götterkosmos. Von diesem Berg aus haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die gesamte Oase mit ihren ausgedehnten Gärten, den beiden Salzseen und den Sanddünen mit den Bergen im Hintergrund. Eine gute Gelegenheit noch einmal genauer auf die Geschichte Siwas einzugehen.

Besuch der Altstadt
Der Aufstieg hinauf in die alte Lehmstadt ist ein absolutes „Muss“. Nach einem dreitägigen Dauerregen Anfang des 20. Jh. ist das Shali zum Teil zusammengebrochen und bildet heute eine reizvolle Ruinenkulisse. In den noch intakten Häusern am Fuße der Hügel leben heute noch die Siwaner.

Freitagsmarkt
Am Freitag geht jeder Moslem in die Moschee. Traditionsgemäß findet an diesem Morgen neben der Moschee der Freitagsmarkt statt -  ein hektisches, lautes und lustiges Treiben, das sich der interessierte Reisegast ab 8.00 morgens vor unserem Frühstück ansehen kann.

Nächtliche Gebetsrituale der Sufis
Wir besuchen nach dem Abendgebet das Grab des Sufiheiligen Sidi Suleiman, welches sich neben der großen Freitagsmoschee in einem kleinen Mausoleum befindet. Hier versammeln sich jeden Donnerstag die Sufis, um mit Tamburinen und Gesang den Propheten ehren. Ein Erlebnis, das unter die Haut geht! 

Die Gärten der Berber
Wir besuchen einen Freund von mir, den wohlhabenden Ahmed - inzwischen stolzes Mitglied des Stadtrates. Seine Familie besitzt einen großen, alten Garten mit Dattelpalmen und Olivenbäumen. Ahmed serviert uns den leckeren, starken, schwarzen Tee der Siwaner, der aus winzigen Gläsern getrunken wird. Hier erfahren wir einiges über die Lebensgrundlage der Oasenbewohner und ich übersetze Ihnen gerne unser Gespräch mit Ahmed.

Zu Gast bei den Berberfrauen
Die Berberfrauen in Siwa leben extrem zurückgezogen und nie sieht ein Mann außerhalb der Familie ihr Gesicht. Die Frauen unserer Gruppe sind bei den Frauen aus Ahmeds Familie zu Besuch eingeladen. Hier bekommen sie einen Eindruck davon, welche Menschen sich hinter den Verschleierungen verbergen - und bitte, respektieren Sie die Traditionen. Fotografieren sie nie eine Berberfrau, auch nicht heimlich!

Siwa House
In dem nach traditionellem Stil erbauten Haus wurde vor wenigen Jahren ein kleines, anschauliches „Heimatmuseum“ zusammengetragen. Es sind bestickte Hochzeitsgewänder, Silberschmuck und Gegenstände des täglichen Gebrauchs ausgestellt. Zumeist Dinge, die heute nicht mehr hergestellt werden und bereits der „Geschichte“ angehören.

Fatnas Island
Wir unternehmen eine Wanderung zu einem Garten am Rande der Oase, an dem Ufer eines der großen Salzseen gelegen. Hier hat der Gartenbesitzer Omran ein kleines Café eingerichtet und Sie können an den Tischen aus Palmenholz sitzen, Tee trinken oder Wasserpfeife rauchen und den Sonnenuntergang hinter den Dünen genießen.

Einkaufen in Siwa
Besonderen Spaß macht in Siwa das Einkaufen von Urlaubsmitbringseln. Im Gegensatz zu vielen Orten in Ägypten wo hauptsächlich Industrieware angeboten werden, finden Sie in Siwa eine große Auswahl an heimischen Produkten. Das reicht über Nahrungsmittel, wie Olivenöl, Nana-Minze, Hibiskusblütentee und Datteln bis zu dem von den Berberfrauen hergestellten Kunsthandwerk, wie geflochtene Körbe und mit Seidenfäden bestickte Tücher.

Heiße und kalte Quellen inmitten des Dünenmeers
Siwa liegt am nördlichen Rand des Großen Sandsees, der sich bis in den Sudan erstreckt. Während einer Ölbohrung stießen die Arbeiter auf kalte und heiße Quellen inmitten der Wüste. Die einst kleine, kalte Quelle ist heute ein stattlicher See mit Schilf umgeben, in dem wir bei heißem Wetter ein köstliches, erfrischendes Bad nehmen können. Die zweite Quelle mit heißem, mineralhaltigem Wasser wurde von einem der Berber in ein steinernes Becken zum Baden eingefasst. Hier halten wir unter Palmen unsere Mittagspause mit einem leckeren Picknick. Auf dem heutigen Tagesausflug mit dem Jeep fahren wir hinein in die hohen Dünenbänder der Sahara. Wir machen immer wieder Fotostops und haben Gelegenheit uns auf den Dünen dem Anblick des Sandmeeres hinzugeben.

Ein Kinoabend
In dem Tourismusbüro von Siwa sehen wir uns einen sehr interessanten, deutschsprachigen Terra-X Film über die Geschichte Siwas an. Hier erfahren Sie nicht nur einiges über die antiken Stätten der Oase, sondern auch über den Besuch Rommels, der heute noch einigen der ältesten Einwohner positiv in Erinnerung ist.

Silvesterabend
Dieser Programmpunkt gilt nur für die Silvesterreise! Wir essen in einem geschmackvoll eingerichteten Restaurant zu Abend und fahren danach mit Jeeps hinein in das Dünenmeer. An einem schönen Platz inmitten der Sanddünen errichten wir einen Windfang mit einem Lagerfeuer und erwarten die Jahreswende. Die Gäste sind aufgefordert, für diesen besonderen Abend Wein, Sekt oder Leckereien zum Knabbern mitzubringen, damit wir die Stunden gemeinsam schön gestalten können. Wer einen inhaltlichen Betrag leisten möchte, ist gerne dazu eingeladen. Bitte bringen Sie keine Feuerwerkskörper mit. Diese hinterlassen nicht nur Abfall in der Wüste, sondern dürfen auch nicht im Flugzeug transportiert werden.

Großes Sufifest zum Vollmond im Oktober
Jedes Jahr zum Vollmond im Oktober findet in Siwa ein einzigartiges Fest statt. Es wurde von einem Wanderprediger aus Libyen vor 300 Jahren aus Anlass eines Friedensschlusses zwischen den verfeindeten Parteien der Oase gestiftet und wird seitdem jedes Jahr von den Siwanern mit Begeisterung gefeiert. Das Fest zieht durch seine alten, magischen Rituale und seinen bunten Volksfestcharakter jeden in seinen Bann und hinterlässt unvergessliche Eindrücke. In einer eigens zu diesem Zweck erbauten Anlage an einem Berghang am Rande der Oase, wird zur Mittagszeit ein großes Festmahl zubereitet. In riesigen Kübeln wird über offenem Feuer das frische Kamelfleisch für eine gewaltige Menschenmenge gegart. Das lustige Treiben der jungen Männer wird immer wieder durch die Gebetsrituale der Sufis unterbrochen. Zum Höhepunkt des Festes versammeln sich die Sufianhänger in einem großen Kreis und zelebrieren ihre rhythmischen Gesänge unter dem Sternenhimmel. Zum Abschluss des Festes ziehen die Sufianhänger am Morgen des vierten Tages nach Sonnenaufgang in einer Prozession vom Festplatz in den Ortskern der Oase vor die große Freitagsmoschee und zelebrieren dort ihr Abschlussritual.

Einwöchige Wanderung durch die Weiße Wüste
Wir verlassen Siwa und fahren mit unseren Jeeps auf einer Teerstraße 430 km quer durch die Sahara in die Oase Baharia. Wir sind mit einer Mittagsrast etwa sieben Stunden unterwegs. Die Straße ist nicht durchgängig asphaltiert und befindet sich zum Teil in keinem guten Zustand. Für Personen mit starken Rückenproblemen ist diese Fahrt nicht geeignet. Baharia liegt westlich des Nils. Der Hauptort Bawiti hat etwa 20.000 Einwohner, hauptsächlich Ägypter, aber auch einige Beduinenfamilien aus Libyen haben sich hier seit den 30er Jahren angesiedelt. Dieser Stamm der Aulad Nadschi (Söhne des Nadschi) umfasst etwa 70 Familienmitglieder und besitzt größere Ländereien am Rande der Oase zum Anbau von Viehfutter für etwa 250 Kameldamen, Fleischkühe, Schafe und Ziegen. Ihren Wohlstand verdanken die inzwischen nur noch als Oasenbauern lebenden Beduinen dem Verkauf des Kamelfleischs. Mit der Familie von Mansur Aulad Nadschi arbeite ich seit vielen Jahren zusammen. Von ihm erhalten wir unsere Kamele und Freunde seiner Familie begleiten uns in die Wüste.

Nach unserer Ankunft in der Oase checken wir in der schönen Anlage des Nature Camps ein, das am Rande der Oase liegt und uns mit einem wunderschönen Blick auf den Pyramide-Mountain auf unsere Wüstenreise einstimmt. Die Bungalows sind aus Naturmaterialien erbaut und mit Kerzen ausgestattet. Die sanitären Anlagen befinden sich in einem Extragebäude. Das abendliche Büfett ist ausgezeichnet.
Am nächsten Morgen fahren wir zu dem Haus von Sami Mansur, wo Sie überflüssiges Gepäck deponieren können. Wir trinken in dem Gästezimmer des Hauses Tee und können die Frauen begrüßen.

Die Weiße Wüste
Nach eineinhalb Stunden Fahrt in Richtung Süden haben wir unseren Treffpunkt in der Weißen Wüste erreicht. Dort warten bereits unsere Kamele uns. Nachdem unser Gepäck aufgeladen wurde, wandern wir in die surreale Schönheit dieser Kalksteinwüste hinein. Durch Winderosion entstandene Kalksteinformationen prägen die Landschaft. Felder mit weißen „Pilzen“ wechseln sich ab mit Dünen aus feinem Sand, die sich an Berghänge schmiegen. Die Landschaft wirkt bizarr und unwirklich - für jeden Besucher  ein eindrucksvolles Naturschauspiel. Diese besondere Region strahlt eine wunderschöne Ästhetik aus und ist ein Paradies für Fotografen!

Insgesamt gehen wir jeden Tag etwa vier bis fünf Stunden. Die Kamele begleiten uns und tragen unser Gepäck. Mittags machen wir eine ausgedehnte Mittagsrat. Abends finden unsere sehr musikalischen, ägyptischen Begleiter ihre Freude daran uns mit ihrer traditionellen Musik in eine orientalische Stimmung zu versetzen.  

Anforderungen      
Bitte stellen Sie sich während unserer Wüstenreise auf einfachste Verhältnisse ein. Bedenken Sie, dass Sie sich mitten in der Wüste befinden werden und dies eine Trekkingreise ist! Sie werden selbst Ihr Zelt aufbauen und mittags mit den anderen Gruppenmitgliedern Salat zubereiten. Sie werden sich als Gast in einem orientalischen Land bewegen und mit einer anderen Mentalität konfrontiert werden. Ansprüche an Perfektion, Ordnung oder klare Struktur - wie Sie sie aus Ihrem Leben in Deutschland gewöhnt sind - müssen Sie zurückschrauben, um Freude an der Reise zu haben. Der Fokus in der Wüste liegt eindeutig auf dem Erleben der Natur und nicht auf Bequemlichkeit. Wenn Sie sich für dieses Abenteuer öffnen und unvoreingenommen auf die neue Situation einlassen, können Sie wundervolle Erfahrungen mit nach Hause nehmen - im zwischenmenschlichen Bereich und im Einssein mit der Natur. Ich stehe Ihnen als erfahrene Gruppenleiterin und Reiseführerin gerne zur Seite, beantworte Ihnen gerne Ihre Fragen und helfe Ihnen Fremdes besser zu verstehen.

Unsere Gruppe besteht aus einer Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen und wird maximal 16 Personen betragen. Gegenseitige Rücksichtnahme, Anpassungsfähigkeit und Hilfestellung sind für eine harmonische Gruppenatmosphäre unerlässlich. und wird bei allen Teilnehmern vorausgesetzt.

Unsere Wanderung durch die Weiße Wüste kann als leicht eingestuft werden und ist  für jede Altersgruppe geeignet. Wir wandern auf dem durch den Wind fest gewehten Sand zwischen den Tälern hindurch. Wenn Sie mit den Schuhen flach auftreten, ist das Laufen auf dem Sand erstaunlich einfach. Trotzdem müssen Sie sich bei Antritt der Reise in einer guten körperlichen und psychischen Verfassung befinden, da Ihr Körper nicht nur mit der Wanderung, sondern auch mit den klimatischen Verhältnissen zurechtkommen muss.  

Ausrüstung und Klima
In Siwa und der Weißen Wüste herrscht ganzjährig intensive Sonneneinstrahlung. Das Benutzen einer Sonnencreme und das Tragen einer Kopfbedeckung sind unbedingt erforderlich. Im Herbst (um die 30°) ist es generell heißer als zu dem Silvesterreisetermin (um die 22°). Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind nicht so extrem, wie man allgemein annimmt. Wenn es tagsüber heiß ist, wird auch nachts die Temperatur nicht stark abfallen. Um Silvester herum beträgt die Nachttemperatur etwa zwischen 5° bis 8°.

In der Wüste übernachten wir unter freien Himmel im „Tausend-Sterne-Hotel“ oder, wenn es kälter ist, in eigenen Zelten. Jeden Tag erreichen wir unseren Rastplatz rechtzeitig vor Sonnenuntergang, damit für Sie ausreichend Zeit bleibt, Ihren persönlichen Schlafplatz zu finden. Speziell Gästen, die das Schlafen unter freien Himmel nicht schon von anderen Trekkingtouren gewöhnt sind, ist das Mitbringen eines Zeltes zu empfehlen. Für diejenigen, welche noch nie ein Zelt aufgebaut haben, gibt es am ersten Abend eine Einführung von mir. Sowohl selbstaufblasbare Matratzen, als auch Igluzelte können Sie in nahezu jedem Großmarkt oder im Onlineshops im Internet kaufen, z.B. www.otto.de

Für die Kleidung eignet sich am besten das „Zwiebelprinzip“. T-Shirts für den Tag, eine dünne Jacke für windige und schattige Plätze und einen warmen Pullover für abends. Detaillierte Angaben entnehmen Sie bitte der Liste „Tipps für das Reisegepäck“. Spezielle Wanderschuhe sind nicht notwendig. Es reichen bequeme Schuhe, die gut eingelaufen sind. Für die heißere Jahreszeit empfehlen sich auch Trekkingsandalen.

Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen
* Flug: je nach Airline von verschiedenen deutschen Flughäfen nach Cairo - falls Ihr
  gewünschter Abflugort einen Aufschlag beinhaltet, werden Sie nach Eingang der
  Anmeldung informiert und können den Abflugort noch verändern. Die Flugtickets
  erhalten Sie spätestens sieben Tage vor Abflug. Flugzeiten können vor
  Ausstellung der Tickets nie verbindlich zugesagt werden.                    
* Fahrten: alle Transfers und Überlandfahrten im Reisebus oder mit Jeeps;
   Fahrt mit dem Jeep zu den heißen und kalten Quellen; Fahrt in die Dünen
   in der Silvesternacht
* Unterkunft: 2 Übernachtungen im Hotel Happy City in Kairo mit HP
                     EZ ist buchbar
                     5 Übernachtungen im Hotel Siwa Paradise in Siwa mit
                     Frühstück,  EZ ist buchbar
                     2 Übernachtungen im Nature-Camp in Baharia mit HP im DZ
                     EZ ist nicht buchbar
* Reiseleitung: Andrea Nuß
* Kameltour: die gesamte Verpflegung, Trinkwasser und Transportkamele
* Oasenaufenthalt: Picknicks
* Begleitmannschaft: örtliche Führer (Mitglieder und Freunde meiner Gastfamilie)
* Genehmigungen: sämtliche für unsere Reise notwendigen Genehmigungen
 
Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen
* Visumkosten: ca.15 EUR
* Einzelzimmerzuschlag: 95 EUR, falls Sie ein halbes Doppelzimmer belegen
   möchten, ist dies nur möglich, wenn sich ein zweiter Reiseteilnehmer findet.
* Versicherungen: der Reisegast ist verpflichtet seinen Versicherungsschutz zu
  überprüfen. Ich empfehle die ganzjährige Auslandskrankenversicherung mit
  Rücktransport vom ADAC für 13 EUR. Der ADAC hat weltweit optimale Rückhol-
  möglichkeiten. Angebote für die verschiedenen Versicherungen können Sie mit
  der Anmeldung anfordern. Wichtig: Beachten Sie, dass einige Versicherungen
  nur bis zu 14 Tagen nach dem Erhalt der Buchungsbestätigung abgeschlossen
  werden können!
* private Verpflegung: Restaurantbesuche zum Mittag -und Abendessen in der
  Oase Siwa, sämtliche Getränke außerhalb der Wüstenwanderung
* Trinkgelder: halten Sie für die Hotels am Besten immer einige einzelne Pfund-
   noten bereit  (2 bis 5 Pfund sind völlig ausreichend) für die Kamelführer empfehle
   ich zwischen 20-25 EUR Bakschisch pro Reisegast.
 
Für sämtliche, Getränke und Restaurantbesuche können Sie Kosten von 100 EUR einrechnen. In dieser Empfehlung sind Urlaubsmitbringsel nicht enthalten. In Siwa können Sie an einem Geldautomat mit Eurocheckkarte Bargeld ziehen.

Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie:
* den Sicherungsschein
* die Rechnung
* die von Ihnen angeforderten Versicherungsangebote
* Tipps für das Reisegepäck
* eine Lietraturliste